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Gleitsichtbrillen korrigieren Altersweitsichtigkeit

Bei der Alterssichtigkeit, auch Altersweitsichtigkeit genannt, liegt eine spezielle Form der Weitsichtigkeit vor. Die Augenlinse wird unflexibel, sodass im Nahbereich nicht mehr richtig scharf gesehen werden kann. Diese Veränderungen betreffen nahezu alle älteren und alten Menschen, sind sie doch ein Teil des physiologischen Alterungsprozesses. Ihnen kann jedoch ein guter Optiker oftmals gut begegnen. Im Normalfall reicht jedoch häufig auch eine gescheite Lesebrille, sofern man sonst keine Probleme hat.

Im Folgenden mehr darüber, warum wir alle von der Altersweitsichtigkeit betroffen sind – mehr oder weniger.

Wie und Wann entsteht Altersweitsichtigkeit?

Die Alterssichtigkeit/Altersweitsichtigkeit ist keine Erkrankung im Sinne der sonstigen Fehlsichten. Während sich die typischen Fehlsichten (Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit, Hornhautverkrümmung) ursächlich im Bereich der Netz- und Hornhaut abspielen, hat die Altersweitsichtigkeit ganz andere Ursachen. Denn bereits ab dem 10. Lebensjahr kommt es zu einem fortschreitendem Verlust an Elastizität der Augenlinse. Dadurch kann sich die Augenlinse mit der Zeit immer schlechter ausdehnen und es fällt schwerer, naheliegende Objekte zu fokussieren. Dies hat letztlich die Konsequenz, dass der naheliegende Punkt, ab dem man nicht mehr scharf sehen kann, immer weiter wegrückt. Aus diesem Grund brauchen die meisten Menschen ab Mitte 40 langsam aber sicher eine Lesebrille. Natürlich hängt das davon ab, ob ansonsten eine Fehlsicht vorliegt. Wer ohnehin schon weitsichtig ist, dem werden die zusätzlichen Erscheinungen der Altersweitsichtigkeit schon ab Mitte 30 zu schaffen wachen. Wer hingegen kurzsichtig ist, der muss nur mal seine Fernbrille abnehmen und kann wahrscheinlich noch bis zum 50. Lebensjahr oder gar darüber hinaus bequem und ohne Lesebrille lesen.

Was kann man gegen Altersweitsichtigkeit tun?

Ursächlich kann man nichts gegen Altersweitsichtigkeit tun. Der Elastizitätsverlust der Augenlinse ist eine Alterserscheinung, die sich ebenso wenig aufhalten lässt wie kommende Geburtstage. Weglasern kann man die Altersweitsichtigkeit nicht, da sie nichts mit der Netz- oder Hornhaut zu tun hat. Es bleibt uns alternden und lesenden Menschen also nichts anderes übrig, als zumindest zum Gelegenheitsbrillenträger zu werden – und zwar indem wir uns zu gegebener Zeit eine Lesebrille anschaffen. Wer bereits kurzsichtig ist, der wird zwar erst später von den Effekten der Altersweitsichtigkeit betroffen sein. Allerdings wird er dann eine zweite Brille brauchen, da eine Kompensation von Kurzsichtigkeit und Weitsichtigkeit zwei entgegengesetzte Probleme sind, die verschiedener optischer Lösungen bedürfen. Doch anstatt zwei Brillen kann man dann auch auf eine Bifokalbrille oder bedingt auf Air Optix Aqua (seeside. e.K.) Kontaktlinsen umsteigen oder aber auf eine Gleitsichtbrille, wenn man die Angelegenheit möglichst elegant lösen und zwei Fehlsichten mit einer Brille schlagen will.-